Zwei Gurte über KreuzNehmen Zug von der Plantarfaszie.

Zwei Gurte über KreuzNehmen Zug von der Plantarfaszie.
Stützt das GewölbeRundum Kompression, kein Eingriff.
Im Schuh oder auf SockenMorgens anlegen, abends abnehmen.
Vier GrößenNach Ihrer normalen Schuhgröße.

Sie setzen den Fuß neben das Bett auf den Boden, und es fährt Ihnen durch die Ferse, als wären Sie in etwas Spitzes getreten. Nach ein paar Metern zum Bad wird es besser, und Sie denken, es sei überstanden. Doch nach jeder längeren Sitzpause fängt es von vorn an, und irgendwann laufen Sie ganz automatisch über die Außenkante, damit die Stelle nichts abbekommt. Genau dieses Ausweichen verlagert die Last auf Knie, Hüfte und Rücken, und aus einer schmerzenden Ferse wird nach Monaten ein Problem, das weit über den Fuß hinausgeht.

Eine Salbe kühlt die Haut, das straffe Band unter der Fußsohle erreicht sie nicht. Ein Schmerzmittel stellt die Meldung leiser, die Belastung selbst läuft unverändert weiter, Sie merken sie nur nicht mehr. Dehnübungen verschaffen zwanzig Minuten Ruhe, danach steht die Plantarfaszie wieder unter voller Last. Einlagen kommen der Sache am nächsten, sie liegen aber im Schuh, und sobald der Schuh im Flur steht, ist die Stütze weg. Das Band, das von der Ferse bis zu den Zehen verläuft, trägt bei jedem einzelnen Schritt Ihr ganzes Gewicht. Solange dieser Zug bleibt, bleibt auch der Schmerz, ganz gleich, was Sie darüber auftragen.

Der Strick liegt rundum an und stützt das Fußgewölbe von außen, damit es unter dem Körpergewicht weniger absinkt. Die beiden Gurte laufen über Kreuz über den Spann und ziehen den Mittelfuß leicht zusammen. Damit nehmen sie Zug von der Plantarfaszie, dem straffen Band, das von der Ferse bis zu den Zehen läuft und bei jedem Schritt Ihr ganzes Gewicht trägt. Gleichzeitig hält die gleichmäßige Kompression die Durchblutung in Gang. Getragen wird sie im Schuh oder im Haus auf Socken. Über Nacht kommt sie ab.

Etwa ab Mitte dreißig verliert das Bindegewebe an der Fußsohle nach und nach an Spannkraft, und die kleine Muskulatur, die das Gewölbe von innen hält, wird schwächer. Auch das Fettpolster unter der Ferse, das jahrzehntelang jeden Aufprall gedämpft hat, wird dünner. Beides geschieht langsam und ohne Vorwarnung, und beides ist keine Frage von Disziplin: Es trifft Menschen, die viel laufen, genauso wie die, die den ganzen Tag auf Station oder in der Werkstatt stehen. Ihr Fuß bringt an einem normalen Tag mehrere tausend Schritte hinter sich, und irgendwann meldet das Gewebe, dass es diese Last nicht mehr allein abfängt. Sie brauchen deshalb keine bessere Haltung und keine größere Willenskraft, sondern eine Stütze von außen, die einen Teil der Arbeit übernimmt.

Fuß in die Bandage schieben, bis die Ferse hinten fest im Strick sitzt und das Fußgewölbe mittig auf dem Kompressionsfeld liegt.
Die beiden Stützgurte über Kreuz über den Spann nach oben führen, den einen von innen, den anderen von außen.
Beide Gurte hinter dem Knöchel vorbeiführen und von hinten wieder nach vorne um den Fuß wickeln.
Mit dem Klett schließen und die Spannung einstellen: fest genug, dass nichts verrutscht, locker genug, dass die Zehen warm bleiben.

Am ersten Tag merken die meisten vor allem eines: Der erste Schritt am Morgen fällt leichter, weil der Fuß gestützt in den Tag geht. Was danach kommt, geht langsamer und wiegt schwerer.
Die Druckverteilung. Solange jeder Schritt wehtut, weichen Sie aus. Sie treten über den Ballen ab, Sie belasten die Außenkante, Sie humpeln ein wenig, ohne es noch zu merken. Diese Schonhaltung ist der Grund, warum nach einer Weile Knie, Hüfte und Rücken mitreden. Ein Fuß, der gestützt wird, muss weniger ausweichen. Über Wochen gewöhnt sich der Gang wieder an eine gleichmäßigere Abrollbewegung.
Die Durchblutung. Der Kompressionsstrick hält das Gewebe in Form und unterstützt den Rückfluss aus dem Fuß. Wer den ganzen Tag steht, kennt das schwere, geschwollene Gefühl am Abend. Gewebe, das gut versorgt wird, hat für seine eigenen Reparaturvorgänge bessere Bedingungen als Gewebe, das zwölf Stunden unter Druck stand.
Die Wadenmuskulatur. Die Plantarfaszie hängt über die Achillessehne an der Wade. Eine verkürzte, verspannte Wade zieht dauerhaft an der Ferse, und das ist einer der Gründe, warum Dehnübungen allein oft so wenig bringen: Sie dehnen abends, was tagsüber längst wieder zusammengezogen wurde. Geht der Fuß tagsüber seltener in die Schonhaltung, arbeitet auch die Wade wieder über ihre volle Länge.
Zwölf Wochen sind kein Behandlungsplan und keine Zusage. Es ist der Zeitraum, in dem sich ein Gangbild überhaupt verändern kann. Genau den decken die 90 Tage ab.
Sechs Jahre Fersenschmerz, zwei Paar Einlagen vom Orthopäden, drei Serien Stoßwelle. Der Weg vom Bett ins Bad lief jeden Morgen gleich ab: an der Wand abstützen, auf dem Ballen humpeln, warten, bis der Fuß sich sortiert hat. Die Bandage habe ich abends bestellt, ohne große Erwartung. Die ersten Tage habe ich sie nur nachmittags getragen, danach den ganzen Tag. Am zwölften Morgen stand ich in der Küche und hatte den Kaffee schon aufgesetzt, bevor mir auffiel, dass ich gar nicht darauf geachtet hatte, wie ich aufgetreten bin. Das war der Moment. Weg ist der Schmerz nicht. Aber er entscheidet nicht mehr, wie mein Morgen anfängt.
Ich arbeite in der Altenpflege, Frühdienst, acht Stunden fast durchgehend auf den Beinen. Abends hatte ich die Ringe vom Sockenbund um die Knöchel und Füße, die sich anfühlten, als wären sie zwei Nummern zu groß geworden. Die Bandage habe ich zuerst nur im Dienst getragen, weil ich dachte, im Arbeitsschuh merke ich davon sowieso nichts. Gemerkt habe ich es nach der zweiten Woche beim Ausziehen: Der Abdruck war kaum noch zu sehen, und ich bin nach der Schicht die Treppe hochgegangen, statt mich unten erst auf die Stufe zu setzen. Der Fuß fühlt sich den Tag über gehalten an, als würde jemand das Gewölbe von unten stützen. Genau das tut sie ja auch.
Ich stehe seit vierzig Jahren in einer Werkstatt auf Betonboden und habe so ziemlich alles ausprobiert, was einem dazu empfohlen wird. Ehrlich gesagt habe ich die Bandage für den nächsten Fehlkauf gehalten. Die ersten Tage war da auch nichts außer einem Stück Stoff am Fuß. Weitergemacht habe ich nur, weil ich die 90 Tage im Kopf hatte und mir dachte, dann probiere ich es wenigstens richtig aus. In der zweiten Woche kam die Wende. Ich bin mittags aus der Grube gestiegen, und der erste Schritt hat nicht mehr gestochen. Seitdem liegt sie morgens neben den Arbeitsschuhen. Zwei Wochen sind die Zeit, die man ihr geben muss. Wer nach drei Tagen aufgibt, kommt an diesen Punkt nicht.

Sie legen sich mit der Bestellung auf nichts fest: Bringt Ihnen die Bandage nichts, erstatten wir Ihnen den Kaufpreis.
Die Bandage arbeitet rein mechanisch. Der Kompressionsstrick stützt das Längsgewölbe, die beiden Gurte nehmen über Kreuz Zug von der Plantarfaszie, und der gleichmäßige Druck fördert die Durchblutung im Fuß. Wenn Ihre Beschwerden daher kommen, dass das Gewölbe im Stehen und Gehen absinkt und die Sehnenplatte darunter dauerhaft unter Zug steht, ist das genau der Ansatzpunkt. An einer Stelle bleiben wir ehrlich: Die Studien, auf die wir uns beziehen, untersuchen die Methode Kompression und Stabilisierung, nicht dieses konkrete Produkt. Und die Bandage ersetzt keine ärztliche Abklärung. Bei anhaltenden oder plötzlich stärkeren Schmerzen gehört der Fuß angesehen.
Die Stützwirkung spüren Sie sofort, sobald die Gurte sitzen. Das ist Mechanik und braucht keine Anlaufzeit. Ob sich damit auch der Schmerz beim ersten Auftreten am Morgen ändert, ist die andere Frage. Die meisten Rückmeldungen beschreiben eine erste Veränderung kurz nach Beginn, ein belastbares Urteil aber erst nach etwa zwei Wochen täglichem Tragen. Geben Sie ihr diese zwei Wochen, bevor Sie entscheiden.
Beginnen Sie mit zwei bis drei Stunden am Stück, damit sich der Fuß an die Kompression gewöhnt. Danach können Sie sie den ganzen Arbeitstag tragen, im Schuh oder barfuß in der Wohnung. Viele legen sie morgens direkt nach dem Aufstehen an, weil der erste Schritt der schwerste ist. Über Nacht nehmen Sie sie ab. Und wenn die Zehen kalt werden oder kribbeln, sitzt sie zu fest: Klett öffnen und eine Spur lockerer anlegen.
Dann schicken Sie sie zurück, ruhig getragen und gewaschen, denn anders lässt sich das gar nicht beurteilen. Dafür haben Sie 90 Tage ab Erhalt Zeit. Eine Nachricht an info@de-kraftessenz.com mit Ihrer Bestellnummer genügt, eine Begründung brauchen wir nicht. Sie bekommen den Kaufpreis erstattet.
Ja. Zum Gehen, Wandern, im Fitnessstudio und beim Laufen auf ebenem Untergrund ist sie dafür gemacht. Sie liegt flach im Schuh und verrutscht nicht. Bei Sportarten mit schnellen Richtungswechseln wie Tennis oder Hallensport ziehen Sie die Gurte etwas fester an, sonst gibt die Spannung mit der Zeit nach. Ein Punkt bleibt wichtig: Wenn der Schmerz unter Belastung zunimmt, ist die Bandage nicht das Mittel, um trotzdem weiterzumachen. Dann hören Sie auf und lassen den Fuß ansehen.
Nach Ihrer normalen Schuhgröße. S deckt 35-38 ab, M 38-42, L 42-45 und XL 45-48. An den Überschneidungen entscheidet die Fußform: Bei kräftigem Spann oder breitem Fuß nehmen Sie die größere Größe, bei schmalem Fuß die kleinere. Den Rest gleichen die Gurte über das Klett aus, deshalb sitzt die Bandage in einem größeren Bereich, als vier Größen vermuten lassen. Sollte sie doch nicht passen, tauschen wir sie innerhalb der 90 Tage.
Ja. Der Kompressionsstrick ist dünn wie eine kräftige Socke, und die Gurte liegen flach über dem Spann. In Halbschuhen, Turnschuhen, Arbeitsschuhen und Stiefeln ist das kein Thema. Eng wird es nur in sehr flachen Slippern oder in Schuhen, die schon ohne Bandage knapp sitzen. Dort hilft es, die Schnürung eine Ösenreihe weiter zu öffnen. Über die Bandage kommt eine normale Socke, darunter tragen Sie nichts.
Kraft-Essenz verkauft Hilfsmittel für den Alltag und keine Wunder. Wenn Ihnen die Bandage die ersten Schritte am Morgen und den Feierabend nach einem langen Tag im Stehen erleichtert, hat sie ihre Aufgabe erfüllt, und mehr behaupten wir nicht.